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ID 2219

„Zeig mal!“ – Kindliche Sexualität. Zwischen altersangemessenen Aktivitäten und Übergriffen

U3
Erzieher*in

Dauer

09.06.2022
10.06.2022
2 Tage

Die eigene Körperlichkeit, den eigenen Körper positiv erfahren und erproben zu können, ist für Kinder ein wichtiger Bestandteil der Persönlichkeitsentwicklung. Schon früh äußern sie auf unterschiedliche Art und Weise ihre Neugier und ihr Interesse an der Erkundung ihres gesamten Körpers. Oft wird in der Kita kindliche Sexualität eher dann zum Thema, wenn es um ernste Fragen wie sexualisierte Gewalt geht oder die familiären Erziehungs- und Moralvorstellungen auf eine andere gelebte pädagogische Praxis stoßen. Wie sollen wir reagieren, wenn Kinder ihrer sexuellen Neugier handfest und eindeutig nachgehen, nicht nur lustig sind, sondern auch Lust haben, sich anschauen und anfassen?

Der professionelle pädagogische Umgang mit kindlicher Sexualität wird besonders durch die Haltung der pädagogischen Fachkräfte geprägt.Um Peinlichkeiten zu überwinden, müssen pädagogische Fachkräfte sich mit ihrer eigenen sexuellen Entwicklung und ihren biografischen Erfahrungen und Werten konstruktiv auseinandersetzen. Von Beginn an sollte Erziehung den Umgang mit körperlichen und sexuellen Erfahrungen der Kinder einschließen. In ihrer geschlechtlichen und sexuellen Entwicklung brauchen Kinder eine angemessene Begleitung, die ihre eigenen Gefühle und die Gefühle anderer berücksichtigt. Ein positives Körpergefühl und das Kennenlernen und Benennen ALLER Körperteile ist Voraussetzung für Selbstbewusstsein, Ich-Stärke und nicht zuletzt ein Schutz vor sexuellen Übergriffen.

Im Seminar wollen wir einen Zugang zum Verständnis kindlicher Sexualität gewinnen, gemeinsam Handlungswege zum Umgang damit finden sowie Formen einer konstruktiven Zusammenarbeit mit Eltern entwickeln. Die Erarbeitung von Wissen über die sexuelle Entwicklung und kindliche Sexualität werden es uns weiterhin ermöglichen, die Grenze zwischen sexuellen Aktivitäten und sexuellen Übergriffen zu definieren.

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Die eigene Körperlichkeit, den eigenen Körper positiv erfahren und erproben zu können, ist für Kinder ein wichtiger Bestandteil der Persönlichkeitsentwicklung. Schon früh äußern sie auf unterschiedliche Art und Weise ihre Neugier und ihr Interesse an der Erkundung ihres gesamten Körpers. Oft wird in der Kita kindliche Sexualität eher dann zum Thema, wenn es um ernste Fragen wie sexualisierte Gewalt geht oder die familiären Erziehungs- und Moralvorstellungen auf eine andere gelebte pädagogische Praxis stoßen. Wie sollen wir reagieren, wenn Kinder ihrer sexuellen Neugier handfest und eindeutig nachgehen, nicht nur lustig sind, sondern auch Lust haben, sich anschauen und anfassen?

Der professionelle pädagogische Umgang mit kindlicher Sexualität wird besonders durch die Haltung der pädagogischen Fachkräfte geprägt.Um Peinlichkeiten zu überwinden, müssen pädagogische Fachkräfte sich mit ihrer eigenen sexuellen Entwicklung und ihren biografischen Erfahrungen und Werten konstruktiv auseinandersetzen. Von Beginn an sollte Erziehung den Umgang mit körperlichen und sexuellen Erfahrungen der Kinder einschließen. In ihrer geschlechtlichen und sexuellen Entwicklung brauchen Kinder eine angemessene Begleitung, die ihre eigenen Gefühle und die Gefühle anderer berücksichtigt. Ein positives Körpergefühl und das Kennenlernen und Benennen ALLER Körperteile ist Voraussetzung für Selbstbewusstsein, Ich-Stärke und nicht zuletzt ein Schutz vor sexuellen Übergriffen.

Im Seminar wollen wir einen Zugang zum Verständnis kindlicher Sexualität gewinnen, gemeinsam Handlungswege zum Umgang damit finden sowie Formen einer konstruktiven Zusammenarbeit mit Eltern entwickeln. Die Erarbeitung von Wissen über die sexuelle Entwicklung und kindliche Sexualität werden es uns weiterhin ermöglichen, die Grenze zwischen sexuellen Aktivitäten und sexuellen Übergriffen zu definieren.

Dozent*in des Seminars

Abschluss

  • Diplom Pädagogin

Zusatzqualifikation/Berufliche Weiterbildung

  • Systemisch integrative Therapeutin
  • Psychodramatherapeutin

Beruflicher Werdegang

  • 1995 – 2002 Studium Erziehungswissenschaften, Soziologie und Psychologie an der FU Berlin
  • 1998 – 2001 Hauskrankenpflege beim DRK Sozialstation Britz Berlin
  • 2001 – 2005 Erzieherin für geistig und körperlich behinderte und psychisch erkrankte Kinder und Jugendliche im Kinder- und Jugendheim Dachsbau des DRK Reinickendorf Berlin
  • 2005 – 2007 Leiterin einer Wohnstätte für Menschen mit Autismus bei Autismus Deutschland e. V.
  • 2008 – 2012 Projektleiterin und Koordinatorin in der Aus-, Fort- und Weiterbildung von Kindertagespflegepersonen beim AWO Landesverband e. V, Hedwig Wachenheim Gesellschaft und Familien für Kinder gGmbH
  • 2011 – 2013 wissenschaftliche Fachreferentin beim Bundesverband für Kindertagespflege e.V.
  • Seit 2006 Dozentin/Referentin für pädagogische Fachkräfte in Kita, Krippe, Kindertagespflege bei verschiedenen freien Trägern

Inhaltliche Schwerpunkte

  • Eingewöhnungsmodelle und Bindungstheorie
  • Kommunikation
  • Entwicklungsgespräche
  • Sauberkeitsentwicklung
  • Teamentwicklung ‚Offene Arbeit‘
  • Achtsamkeit
  • Stressbewältigung
  • Nähe und Distanz
  • Umgang mit Verhaltensauffälligkeiten und Aggressionen

Seminare

Emotionale Kompetenz – Umgang mit Wut, Angst und Trauer
Wie lernen Kinder – neurobiologische Grundlagen

Weitere Informationen zum Seminar

Wir haben hier für Sie die Wegbeschreibung zu unserem Veranstaltungsort als PDF-Dateien zum download bereitgestellt:

BIfF Mainzer Straße

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U3
Erzieher*in

Dauer

2 Tage
09.06.2022
10.06.2022

Uhrzeit

9 bis 16 Uhr

Kosten

280 EUR (inkl. Seminarmaterial und Getränke)

Teilnehmer*innen

max. 15

Ort

BIfF
Mainzer Str. 23
10247 Berlin

Bildungsurlaub

Anerkannt in Berlin
und Brandenburg

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