Kein Kind wird mit Resilienz geboren – sie wird im Laufe der Kindheit anhand der gesammelten Erfahrungen erworben. Ein „resilientes“ Kind ist in der Lage, auf Strategien zurückzugreifen, die dabei helfen, in schwierigen Situationen zurechtzukommen und diese zu meistern. So werden z. B. Kinder als resilient bezeichnet, die in einem sozialen Umfeld aufwachsen, das durch Risikofaktoren wie Armut, Drogenkonsum oder Gewalt gekennzeichnet ist, und sich dennoch zu psychisch stabilen Erwachsenen entwickeln.
Bei der Resilienzförderung spielen Kita und Schule eine wichtige Rolle, denn sie haben mit den richtigen Rahmenbedingungen und kompetenten Fachkräften Einflussmöglichkeiten auf die Entwicklung der kindlichen Resilienz.
In diesem Seminar soll es darum gehen, was genau es braucht, damit sich Kinder zu einer „resilienten“ Person entwickeln können, und was wir als pädagogische Fachkräfte dafür tun können. Darüber hinaus wird es auch um Ihre eigene Resilienzfähigkeit und deren Auswirkung auf Ihre Arbeit gehen.
